Institutional Banking: Koordination wird zum Erfolgsfaktor

Die Komplexität im institutionellen Banking nimmt zu. Entscheidend ist deshalb nicht mehr nur die Qualität einzelner Leistungen, sondern wie gut Banken unterschiedliche Kompetenzen zusammenführen.

Institutionelle Mandate werden komplexer. Entscheidend ist deshalb nicht mehr nur die Qualität einzelner Leistungen, sondern wie gut Banken unterschiedliche Kompetenzen zusammenführen.

Regulierung, internationale Vermögensstrukturen und steigende Reporting-Anforderungen verändern das institutionelle Geschäft. Gleichzeitig unterscheiden sich die Bedürfnisse je nach Kundengruppe: Externe Vermögensverwalter erwarten leistungsfähige Bankplattformen, Investmentexpertise, persönliche Betreuung und effiziente digitale Prozesse. Treuhänder und Family Offices benötigen Partner, die komplexe Strukturen verstehen und individuelle Anlagelösungen ermöglichen. Institutionelle Investoren wiederum verlangen Lösungen, die sich in ihre Governance-, Risiko- und Reportingprozesse integrieren lassen.

So unterschiedlich die Anforderungen sind, eines verbindet sie: der Wunsch nach klaren Verantwortlichkeiten und möglichst wenig administrativem Aufwand. Gerade bei komplexen Mandaten zählt deshalb das Zusammenspiel der Disziplinen. Soll etwa eine individuelle Fondsstruktur entstehen, müssen Fondsleitung, Portfoliomanagement, Risikomanagement, Administration, Compliance und Verwahrstelle ineinandergreifen. Entscheidend ist nicht allein die Qualität der einzelnen Leistungen, sondern deren Koordination.

Vom Spezialwissen zur Gesamtlösung

Hier setzt das Institutional Banking der LLB an. Es begleitet Mandate von der Analyse und Entwicklung einer passenden Lösung bis zur Umsetzung und langfristigen Betreuung. Die Kundenbeziehung wird zentral koordiniert, die benötigten Spezialisten werden gezielt eingebunden.

Dabei baut die LLB auf bestehenden Kompetenzen auf. Asset Management, Fund Services und Fondsgesellschaften in Liechtenstein, der Schweiz und Österreich verbinden Expertise über Standorte, Jurisdiktionen und Anlageklassen hinweg. Für externe Vermögensverwalter, Treuhänder und Family Offices können neben klassischen Bank- und Depotdienstleistungen auch Private-Label-Fondslösungen in die Betreuung integriert werden. Investmentkompetenz, Fondsadministration, Risikomanagement und Verwahrstellenleistungen kommen dort zusammen, wo das Mandat es erfordert.

Die Rollen der Intermediäre bleiben dabei klar: Sie sind die zentralen Ansprechpartner ihrer Kundinnen und Kunden. Die Bank ergänzt sie mit Infrastruktur, Investmentkompetenz und spezialisierten Fondsdienstleistungen. Das schafft Freiraum für strategische Beratung und Kundenbetreuung. Fondslösungen können zudem dazu beitragen, erfolgreiche Anlagestrategien effizient zu skalieren und einem breiteren Anlegerkreis zugänglich zu machen.

Vernetzung als Wettbewerbsfaktor

Mit wachsender Komplexität übernimmt die Bank damit zunehmend eine Integrationsfunktion. Persönliche Betreuung, digitale Schnittstellen und Fachkompetenz stehen nicht nebeneinander, sondern greifen als Gesamtleistung ineinander. Diese Vernetzung spezialisierter Akteure stärkt zugleich den Finanzplatz Liechtenstein.

Auch organisatorisch richtet die LLB ihr Institutional Banking darauf aus. Tatjana Gubser leitet neu das Intermediary Banking für Treuhänder, Rechtsanwälte und Family Offices, Constantin Feichtinger die Abteilung External Asset Managers. Dr. Urban Laupper übernimmt die neu geschaffene Position des Head Institutional Sales. Die drei Bereiche stehen unter der Leitung von Stefan Gassner, der das Institutional Banking Liechtenstein verantwortet.

Unterstützt wird das Institutional Banking Liechtenstein durch die Fondskompetenzen unter Wolfdieter Schnee und das Asset Management unter Markus Wiedemann. Damit werden Kundenbetreuung, Vertrieb und Fachkompetenz enger verzahnt – mit dem Ziel, komplexe Mandate effizient, koordiniert und kundennah umzusetzen.

Portrait Stefan Gassner

Stefan Gassner
Bereichsleiter Institutional Banking Liechtenstein
+423 236 90 96
ins@llb.li